Das Internet hat klassische Medien wie die Gelben Seiten bereits vor einigen Jahren als wichtigste Recherchequelle für die Suche nach Informationen zu Produkten und Dienstleistungen abgelöst. Für Unternehmen bedeutet dies, wer keine Webseite hat, existiert praktisch nicht. Wichtigstes Instrument bei der Informationsbeschaffung im Internet ist die Suchmaschine von Google. 

Webseiten, die in den Suchergebnisseiten von Google nicht weit oben gelistet sind, finden kaum Beachtung. Die Suchmaschinenoptimierung oder SEO in 2020 spielt daher eine wichtige Rolle für den wirtschaftlichen Erfolg einer Website und des dahinterstehenden Unternehmens. Alles, was Sie über SEO in 2020 wissen sollten – von den Grundlagen über die wichtigsten Maßnahmen bis hin zu Tipps, wie Sie den richtigen Partner für die SEO Ihrer Webseite finden – erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Was ist SEO?
Bedeutung und Definition

SEO ist die Abkürzung für Search Engine Optimization, auf Deutsch Suchmaschinenoptimierung. Unter diesen Begriff fallen alle Maßnahmen, die auf einer Webseite (OnPage) oder außerhalb einer Webseite (OffPage) durchgeführt werden, um die Platzierung einer Webseite in den organischen Suchergebnissen, den SERPs (Search Engine Results Pages) zu verbessern. 

Google ist mit einem Marktanteil von über 90 % in der Schweiz der unangefochtene Platzhirsch unter den Suchmaschinen. Die Informationen in diesem Betrag betreffen daher in erster Line die SEO für Google. Da sich andere jedoch an Google orientieren, sind die Informationen zur SEO in 2020 weitestgehend auch auf die Suchmaschine Bing von Microsoft oder Yahoo! übertragbar.

Welche Vorteile bietet SEO?

Ziel jeder SEO ist es, dass eine Webseite mindestens auf der ersten Suchergebnisseite gelistet wird. Optimalerweise sollte eine Website auf den Positionen 1 bis 3 erscheinen. Zahlreiche Statistiken aus den vergangenen Jahren zeigen, dass Suchmaschinen Nutzer zu mehr als 99 % nur die Suchergebnisse auf der ersten Seite anklicken. Der 11. Platz, das erste Ergebnis auf der zweiten Seite wird nur noch von etwa jedem hundertsten Nutzer angeklickt. 

Bei den Plätzen 1 bis 10 entfallen je nach Statistik etwa 60 % der Klicks auf das erste Ergebnis, 16 % auf den zweiten Platz und nur noch 8 % auf den Drittplatzierten. Das bedeutet für Webseitenbetreiber, wenn ihre Webseite durch geeignet SEOMaßnahme auf den Plätzen 1 bis 3 gelistet wird, stehen die Chancen gut, dass viele Suchmaschinennutzer ihre Website aufrufen. 

Eine hohe Platzierung in den Suchergebnissen bei Google und anderen Suchmaschinen ist für die Nutzer ein Zeichen für eine vertrauenswürdige Website. Und dies hat wiederum positive Auswirkungen auf den wirtschaftlichen Erfolg einer Website. Ohne eine systematische SEO wird kaum eine Website eine hohe Platzierung in den Suchergebnissen erzielen können. Dies gilt sowohl für den kleinen Onlineshop wie auch die Seiten eines großen Konzerns.

Für wen lohnt sich SEO?

Die SEO lohnt sich für alle Websites, die wie Online-Shops direkt etwas verkaufen wollen, für Firmenseiten, über die indirekt Kunden gefunden und informiert werden sollen oder für Informationsseiten, nie dafür sorgen wollen, dass Ihre Informationen einem möglichst breiten Publikum bekannt werden. In erster Linie ist Suchmaschinenwerbung natürlich für kommerzielle Webseiten lohnenswert. 

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen kleinen Onlineshop handelt, der auf eine Nische spezialisiert nur wenige Produkte anbietet, oder, ob ein umfangreiches Warensortiment verkauft werden soll. Weder bei Nischenprodukten noch bei Massenwaren sind Online-Händler heute alleine und ohne Wettbewerber. Praktisch jeder Markt wird von mehr oder weniger vielen Anbietern bedient. Entsprechend groß ist der Wettbewerb.

Ebenso ist die SEO sowohl für lokale Händler oder Handwerker, die ihre Bekanntheit in der Region steigern wollen oder für international agierende Konzerne, die auf nationaler und internationaler Ebene neue Kunden erreichen wollen, eine lohnende Investition. Die SEO einer Webseite lohnt sich auch für Unternehmen, die ausschließlich Geschäfte mit Geschäftskunden suchen. Bei den sogenannten B2B-Unternehmen erfolgt oft die erste Kontaktaufnahme über die Webseite. 

Die Einkäufer großer Unternehmen suchen ebenso wie Privatleute zunächst mithilfe von Google nach Informationen, bevor sie den Telefonhörer in die Hand nehmen und einen persönlichen Termin vereinbaren. Ebenso nutzen Vertriebler großer Unternehmen das Internet, um neue Geschäftskunden zu finden. Im B2B Bereich verlagert sich der nach dem ersten Kontakt erfolgende Aufbau einer Kundenbeziehung dann auf direkte Kontakte und in den Bereich der sozialen Medien. Generell sollte heute kein Unternehmen mehr auf einen Social Media Account bei Facebook, Twitter und Co verzichten. Die sozialen Medien spielen bei der Steigerung des Bekanntheitsgrades und das Ansehen einer Website eine zu wichtige Rolle, als dass man sie vernachlässigen könnte. Dazu später mehr.

Wie bestimmt Google das Ranking von Suchergebnissen?

Um zu verstehen, warum die SEO wichtig ist, sollte man wissen, was Google beabsichtigt. Google hat ein selbst erklärtes Ziel, dem sich fast alles andere unterordnen muss. Google will den Benutzern seiner Suchmaschine ein optimales Nutzererlebnis bieten. Das heißt, Google will seinen Nutzern die bestmöglichen Ergebnisse für eine Suchanfrage liefern. Dadurch will die Suchmaschine erreichen, dass die Nutzer zufrieden sind und immer wieder zurückkehren. Je mehr Nutzer Google verwenden, umso mehr Geld kann Google mit bezahlten Anzeigen, den Google Ads verdienen.

Das Internet ist eine gigantische Datensammlung, die man mit einer Bibliothek vergleichen könnte. Ende 2019 waren rund 360 Millionen Domainnamen registriert, die insgesamt mehr als eine Billion Webseiten beinhalten. Microsoft Mitarbeiter haben berechnet, dass ein Mensch rund 600.000 Jahre benötigen würde, um all diese Webseiten zu lesen. Damit Google aus dieser unüberschaubaren Zahl die für eine Suchanfrage passenden Seiten präsentieren kann, nutzt die Suchmaschine Crawler und einen ausgefeilten Algorithmus. 

Der Crawler oder Googlebot durchsucht immer wieder alle Webseiten, sammelt Informationen über den Inhalt, das Thema der Seite sowie auf der Seite enthaltene Bilder und Grafiken. Findet der Googlebot ein eindeutiges Keyword, beispielsweise Rasenmäher, wird die Webseite für Anfragen zu diesem Begriff im Google-Index gespeichert. Sucht ein Google-User nach einem Rasenmäher oder Informationen rund um dieses Thema, sucht Google in seinem Index die passenden Seiten heraus. Dies ist stark vereinfacht der Ablauf im Hintergrund.

Positive und negative Rankingfaktoren

Die Indexierung einer Webseite ist jedoch nur der erste Schritt, damit die Seite in den Suchergebnissen angezeigt werden kann. Für die Bewertung der Seite und die Berechnung des Rankings berücksichtigt der Googlealgorithmus viele verschiedene Faktoren, die unterschiedlich gewichtet werden. Zu den positiven Rankingfaktoren, welche die Platzierung verbessern können, zählen

Content 
Backlinks
Ladezeit
Verweildauer

Anhand des Contents, dem Inhalt einer Seite, ermittelt Google die Relevanz für eine bestimmte Suchanfrage. Backlinks sind Verweise von anderen Seiten auf die eigene Site, die Google als Indiz für die Reputation oder Autorität der Seite für ein bestimmtes Thema wertet. Die Ladezeit einer Webseite sollte insbesondere auf mobilen Endgeräten möglichst kurz sein, um den Nutzern eine positive Benutzererfahrung bieten. Die Verweildauer ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium. Sie zeigt Google, ob die Seite für Besucher die gesuchten Inhalte bietet, sodass sie sich lange auf der Seite auf halten. 

Auf der anderen Seite können sich irrelevante Websiteinhalte, lange Ladezeiten, keine oder nur wenige Backlinks und eine kurze Verweildauer sowie eine hohe Absprungrate der Besucher negativ auf das Ranking einer Webseite auswirken. Zu den negativen Rankingfaktoren zählt auch das sogenannte PogoSticking. Dabei kehren Suchmaschinennutzer, nachdem sie auf ein Suchergebnis geklickt haben, nach kurzer Zeit wieder zu den Suchergebnissen zurück, um das nächste Ergebnis aufzurufen. Dies zeigt Google, dass die Suchmaschinennutzer auf der Seite nicht die erhofften Informationen gefunden haben und die Seite nicht der Suchintention entspricht. Diese Verhalten erinnert an das Hin- und Herspringen mit dem Pogostick genannten Kinderspielzeug, 

Insgesamt berücksichtigt Google über 200 Rankingfaktoren. Wertvolle Backlinks von anderen Webseiten erhält die eigene Seite nicht über Nacht. Auch vergeht immer eine gewisse Zeit, ehe der Googlebot eine Seite neu durchsucht. Das Sammeln und Auswerten dieser Informationen und die Neubewertung einer Website benötigt also eine gewisse Zeit. Daher ist es praktisch unmöglich, dass eine Webseite nach einer einmaligen SEO-Optimierung innerhalb kürzester Zeit ganz weit vorne in den Suchergebnissen von Google oder den anderen Suchmaschinen gelistet wird. Die SEO ist ein kontinuierlicher Prozess, bei dem verschiedene Maßnahmen auf der Webseite und außerhalb der Webseite, Fachleute nennen dies OnPage und OffPage, durchgeführt werden.

Was bedeuten OnPage und OffPage Optimierung?

SEO wird in zwei große Blöcke, die OnPage und OffPage Optimierung unterteilt. OnPage Optimierung beinhaltet alle SEO Maßnahmen auf der Webseite. Hierzu zählen beispielsweise die Keywordrecherche, Content Optimierung, das Layout, die Farbwahl, Bilder oder das Menü der Webseite. Die Offpage-Optimierung betrifft alle Maßnahmen, die außerhalb der Webseite durchgeführt werden, um das Ranking der Site zu verbessern. Zentrales Element der OffPage Optimierung ist das sogenannte Linkbuilding. Dies war, grob umrissen, die Theorie der SEO. Die folgenden Abschnitte geben Ihnen einen tieferen Einblick in die Praxis der SEO.

Die wichtigsten Maßnahmen der OnPage

Die SEO einer Webseite beginnt mit dem Layout, das heißt, bei der Website-Struktur. Eine Website sollte so gestaltet sein, dass sich die Besucher leicht darauf zurechtfinden, die gewünschten Informationen sofort sehen oder über eine intuitiv nutzbare Navigation mit wenigen Klicks abrufen können. Zum Layout gehört auch die Wahl der zum Thema der Webseite passenden Farben. Eine Webseite, die über EDV Systeme für Mittelständler informiert, sollte farblich zurückhaltender gestaltet werden, als eine Webseite die beispielsweise Basecaps oder Skateboard an eine jugendliche Zielgruppe verkaufen soll. Grundsätzlich sollte die Farben zu Ihrem Unternehmen passen und gegebenenfalls den Farben, die Sie bei Prospekten, Visitenkarten und Briefpapier verwenden, entsprechen damit ein einheitliches Bild entsteht und die Seite zu Ihrer CI passt.

Im Internet gibt es zahlreiche kostenlose und kostenpflichtige Tools wie zum Beispiel Flowmap oder Balsamiq, mit denen Sie die Struktur einer Webseite analysieren und für eine optimale Nutzererfahrung gegebenenfalls verbessern können. Auch, wenn Sie ein CMS wie WordPress für die Erstellung Ihrer Webseite benutzen, sollten Sie die Struktur der vorgefertigten Templates im Rahmen der SEO prüfen. Wenn das Layout der Website feststeht, können Sie die passenden Keywords recherchieren und die Seiten mit Inhalt füllen.

Was beinhaltet die OffPage SEO?

Im Rahmen der OffPage SEO wird zunächst der technische Hintergrund einer Webseite analysiert und gegebenenfalls optimiert. Dies betrifft beispielsweise die Leistung des Servers, auf dem die Website gehostet ist. Je höher der Traffic auf einer Webseite ist, umso leistungsfähiger sollten der Server und die Verbindung des Servers Internet sein, um alle Seitenaufrufe möglichst ohne Verzögerung bedienen zu können. Der zweite und vielleicht noch wichtigere Teil der OffPage SEO betrifft die Verbesserung der Autorität einer Webseite durch den gezielten Aufbau sogenannter Backlinks.

Was sind Backlinks?

Backlinks sind Links, die von einer anderen Webseite auf die eigene verweisen. Für Google sind Backlinks ein wichtiges Indiz für die Autorität oder Reputation einer Webseite für ein bestimmtes Thema. Zudem helfen Backlinks Google dabei, das Thema der Webseite zu verstehen und richtig einzuordnen. Sie sind daher ein zentrales Thema bei der OffPage SEO.

Warum sind Backlinks wichtig für die OffPage SEO?

Das Ansehen, dass eine Webseite im Web genießt, ist eines der wichtigsten Ranking Kriterien. Grundsätzlich gilt, je mehr andere Webseiten auf eine Zeit verlinken, umso höher ist die Autorität dieser Website für ein bestimmtes Thema. Aus Googles Sicht sind Webseiten, auf die keine anderen verweisen für die Suchmaschinennutzer uninteressant. Die Zahl der Backlinks alleine ist jedoch nicht ausschlaggebend für das Ranking. 

Wichtig ist vor allem, welche Seiten auf die eigene Website verweisen. Je höher deren Ansehen oder Reputation für das gleiche oder zumindest ein ähnliches Thema wie auf der verlinkten Seite ist, umso wertvoller ist ein Backlink von dieser Seite. Vereinfacht kann gesagt werden, dass ein Backlink von einer Seite, die zum Thema selbst in den SERPs auf der ersten Seite gelistet wird, wertvoller ist als der von einer Webseite, die irgendwo auf Seite 8 oder 10 der Suchergebnisse zu finden ist.

Wie erhalte ich Backlinks für meine Webseite?

Für das Linkbuilding, den Aufbau eines Backlinkprofils im Rahmen der OffPage SEO gibt es mehrere Möglichkeiten. Sie können Links auf Ihre Website selbst in Webverzeichnisse oder zum Thema passenden Foren eintragen. Die Qualität und Bedeutung dieser Backlinks für das Ranking ist jedoch gering. Nachhaltiger und für Google relevanter ist das natürliche Linkbuilding durch Empfehlungen von anderen Websites beispielsweise einem thematisch verwandten Blog. 

Hier spielt wieder der Content Ihrer Seite eine Rolle. Hochwertiger Content wird gerne geteilt und verlinkt. Ebenso können Sie durch selbst geschriebene Gastbeiträge für thematisch passende Blogs, Backlinks erhalten. Nicht empfehlenswert ist der Linktausch mit anderen Webseiten oder der Kauf von Backlinks. Google kennt diese Praktiken und straft Webseiten, die so ihr Linkbuilding betreiben, in der Regel ab.

Wichtig beim Linkbuilding ist, dass die Backlinks von Seiten stammen, die das gleiche oder zumindest ein verwandtes Thema wie die eigene Website behandeln. Wenn Sie beispielsweise Rasenmäher verkaufen, ist ein Backlink von einem Blog für Babynahrung wertlos. Der Ankertext eines Backlinks, das heißt, der für den User sichtbare Teil, sollte das Hauptkeyword Ihrer Webseite enthalten. Sowohl die Leser als auch Google können dann erkennen, wohin der Link führt. Für die Reputation einer Website spielen auch die sozialen Medien eine immer wichtigere Rolle

Was ist eine Keyword-Recherche?

Bevor Sie eine Zeile Text schreiben, müssen Sie festlegen, für welche Keywords Ihre Seite bei Google gelistet werden soll. Dies geschieht im Rahmen einer sorgfältigen Keywordrecherche. Anfang der 2000er-Jahre reichte es aus, die Keywords, für die eine Seite bei Google gefunden werden sollte, einfach in den sogenannten “keyword-tag” in den Head-Bereich des HTML-Dokuments, dem Quellcode der Webseite aufzulisten. Das wichtigste Keyword wurde zusätzlich möglichst oft im Text der Seite genannt. Ob der Text noch leserlich war, spielte keine Rolle. Hauptsache die Seite belegte den ersten Platz in den Suchergebnissen. Dieser Praxis hat Google jedoch längst einen Riegel vorgeschoben.

In der Regel gibt es ein Haupt- Keyword und gegebenen falls mehrere Neben-Keywords. Um beim Beispiel der Rasenmäher zu bleiben, könnte das Hauptkeyword Akku-Rasenmäher sein. Als Nebenkeyword käme dann beispielsweise Bosch 123 XY Akku-Rasenmäher infrage. Bei dieser Kombination sollte die Webseite dann sowohl Suchmaschinennutzern, die allgemeinen nach Akku Rasenmäher als auch Nutzern, die nach diesem speziellen Rasenmähermodell von Bosch suchen, angezeigt werden. 

Für die Keywordrecherche sollten Sie genügend Zeit einplanen. Sie ist eine der wichtigsten Aufgabe im Rahmen der SEO. Mit der Wahl der richtigen Keywords steht und fällt das Ranking einer Webseite. Auch für die Keywordrecherche finden Sie im Internet zahlreiche Tools, die Sie bei der Analyse unterstützen. Zwei der wichtigsten Tools stammen von Google selbst und nennen sich Google Trends und Google Search Console. Ebenfalls empfehlenswert sind das kostenlose Tool Answer the public sowie Ahrefs oder SEMrush. Als Faustregel gilt, dass das Hauptkeyword mit einer Häufigkeit von etwa 1,5 bis 2 % im Text vorkommen sollte. Wird der Einsatz des Keywords übertrieben, wird Google dies, anders als in der Vergangenheit, als sogenanntes Keyword Stuffing werten und straft die Webseite unter Umständen ab. Das heißt, das Ranking wird schlechter oder die Site wird nicht mehr in den Suchergebnissen angezeigt.

Welche Rolle spielt die Suchintention bei der Keyword-Recherche?

Zu wissen, warum Suchmaschinennutzer eine bestimmte Suchanfrage stellen, ist wichtig bei der Auswahl der Keywords für die eigene Webseite. Manche Nutzer suchen nach einem Produkt, das Sie kaufen wollen. Andere wiederum suchen nach Informationen zu einem bestimmten Thema. Die sogenannte Suchintention, die Absicht des Users, die sich hinter einer Suche verbirgt, wird unterschieden in

Informationale Suchanfragen
Transaktionale Suchanfragen
kommerzielle Suchanfragen
Navigationale Suchanfragen

Informationale Suchanfragen werden bei der Suche nach Informationen zu einem bestimmten Thema eingegeben. Ein Beispiel wäre: “Wie schleife ich Rasenmähermesser”. Transaktionale und kommerzielle Suchanfragen werden oft gleichgesetzt. Transaktionale Suchanfragen zeigen jedoch, dass der Sucher grundsätzlich eine Transaktion durchführen will. Dies kann das Herunterladen einer Bedienungsanleitung aber auch ein Kauf sein. Kommerzielle Suchanfragen sind dagegen ein eindeutiger Hinweis darauf, dass der Suchmaschinennutzer eine Kaufabsicht hat. Ein Beispiel wäre: “Bosch Akku-Rasenmäher kaufen”. Navigationale oder navigationsgetriebene Suchanfragen werden von Suchmaschinennutzern eingegeben, die im Prinzip ihr Ziel schon kennen, aber keine komplette URL eingeben wollen. Ein Beispiel wäre das Keyword “adidas”. 

Keywords für transaktionale und kommerzielle Suchanfragen sind für Online-Shops oder Firmenwebseiten, über die Produkte oder Dienstleistungen verkauft werden sollen, passenden. Keywords für informationsgetriebene Suchanfragen sollten für Blogs verwendet werden. Navigationale Keywords sind sinnvoll, wenn das eigene Unternehmen oder die eigene Marke bereits über eine gewisse Bekanntheit verfügt. Neben dieser Unterscheidung nach der Suchintention der User, werden Keywords noch aufgrund ihrer Länge in Long Tail und Short Head Keywords unterschieden

Was ist der Unterschied zwischen Long Tail und Short Head Keywords?

Longtail Keywords sind aus mehreren Wörtern zusammengesetzte Keyword-Phrasen. Beispielsweise ist “Bosch Akku-Aufsitzmäher mit 80 l Fangkorb” ein Long-Tail Keyword. Short Head Keywords oder generische Keywords sind meist einzelne Wörter. Beispielsweise Rasenmäher. Der Vorteil von Longtail Keywords ist, dass sie deutlich weniger Suchergebnisse hervorbringen als die kurzen generischen Keywords. Bei der Verwendung von Longtail Keywords ist der Wettbewerb kleiner und die Chancen für eine hohe Platzierung in den SERPs größer.

SEO Keywords - weniger ist mehr

Neben der zu häufigen Nennung eines Keywords ist die Auswahl zu vieler Suchbegriffe ungünstig. Insbesondere, wenn mehrere Keywords mit der gleichen Häufigkeit im Text genannt werden, weiß Google nicht, für welches die Seite in den Suchergebnissen erscheinen soll. Im Zweifel wird die Seite nicht angezeigt. Konzentrieren Sie die Auswahl auf ein bis zwei wichtige Schlüsselwörter und erstellen Sie den Inhalt um diese Keywords.

Der Content einer Webseite - (fast) wichtiger als alles andere

Das Layout stimmt und die Keywords sind gefunden. Jetzt geht es an die Content-Erstellung. Content ist King heißt es in der SEO. Der Inhalt einer Site ist alles, was der Information der Besucher dient. Zum Content zählen Texte, Bilder, Grafiken und Videos. Ganz wichtig ist, dass der Inhalt zu den gewählten Keywords passt. Lautet das Hauptkeyword Akku-Rasenmäher, dann sollten auf der Seite keine Benzinmäher beschrieben werden. Dies irritiert Besucher, die dann die Seite schnell wieder verlassen und wahrscheinlich nie zurückkehren. Die kurze Verweilzeit ist, wie bereits beschrieben, ein negativer Rankingfaktor. Inhalte sollten den Besuchern einen Mehrwert und die Informationen bieten, nach denen sie gesucht haben. Kurz gesagt, der Inhalt sollte hochwertig sein und der Suchabsicht der Besucher entsprechen.

Wichtig ist eine übersichtliche Gliederung des Contents. Texte sollten, wenn immer möglich, keine sehr langen Sätze mit mehr als 20 Wörtern enthalten. Kurze, aussagekräftige Sätze sind besser. Auch sollten Texte in sinnvolle Abschnitte unterteilt werden. Sogenannte Textwüsten, die über viele Zeilen ohne Punkt und Komma geschrieben werden, liest kein Besucher gerne. Immer wieder eingefügte Absätze mit Zwischenüberschriften führen Besucher durch den Inhalt. Sie erlauben ein schnelles Scannen des Inhalts direkt nach dem Aufruf der Website. Bilder, Grafiken und Videos lockern den Inhalt auf und vermitteln dem Besucher mehr Informationen, als es ein Text kann. 

Wie oft sollte neuer Content auf der Webseite veröffentlicht werden?

Wie oft Sie neuen Content auf Ihrer Webseite veröffentlichen sollten, ist abhängig vom Zweck Ihrer Webseite. Bei Onlineshops und Firmenwebseiten ändert sich der größte Teil des Inhaltes nur sehr selten. Neuer Content wird in der Regel nur veröffentlicht, wenn neue Produkte oder Dienstleistungen angeboten werden oder Aktualisierungen durchgeführt wurden. Im Unterschied dazu leben Blogs von regelmäßigen Content Updates. Wenn Sie einen Blog betreiben, sollten Sie sich einen Plan erstellen, indem Sie die Termine für die Veröffentlichung neuer Inhalte festlegen und die Überprüfung bereits bestehender Inhalte terminieren. Je mehr Inhalt ihr Blog bietet, umso wichtiger ist ein solcher Plan.

Was sind Unique Content und Duplicate Content?

Unique Content heißt auf Deutsch “einzigartiger Inhalt”. Die Texte einer Webseite sollten nicht von einer anderen Seite abgeschrieben, sondern selbst erstellt werden, damit sie einzigartig sind. Viele Betreiber von Online-Shops machen beispielsweise den Fehler, dass sie Produktbeschreibungen einfach von den Hersteller-Webseiten übernehmen. Dieser Content wird dann Duplikate Content genannt, weil er bereits auf einer anderen Webseite vorhanden ist. Duplicate Content ist im Allgemeinen schlecht für das Ranking einer Webseite. Google bewertet das Kopieren von Inhalten anderer Webseiten negativ. Die Suchmaschine weiß in der Regel, wo sie den Text zuerst gefunden hat. Die Folge ist, dass die Webseite mit dem kopierten Inhalt ein schlechteres Ranking erhält. Neben einzigartigen, selbstgeschriebenen Texten sind auch Bilder ein wichtiger Teil der SEO.

Warum sind Bilder wichtig für die SEO?

Bilder sind ein sehr wichtiger Teil der OnPage SEO, werden aber oft vernachlässigt. Die Bilder einer Webseite erfüllen mehrere Funktionen. Besucher können mit einem Blick sehr viele Informationen aus einem Bild herauslesen und bekommen eine Vorstellung vom Produkt. Zudem lockern Sie den Inhalt der Seite auf. Darüber hinaus können mit Bildern mehr Besucher angelockt werden. Dies geschieht über die Google-Bildersuche. Wenn Suchmaschinennutzer beispielsweise nach einem Bosch 123 XY Akku-Rasenmäher suchen, werden Bilder von diesem Mäher in der Google-Bildersuche angezeigt. Mit einem Klick auf das Bild gelangen Nutzer auf die Webseite, auf der Google das Bild gefunden hat. 

Ein Tipp für die Wahl der richtigen Bilder. Wann immer möglich, sollten selbsterstellte Bilder für die eigene Webseite verwendet werden. Die meisten oder viele Websitebetreiber nutzen sogenannte Stockfotos, die auf einschlägigen Plattformen gekauft oder zum Teil kostenlos heruntergeladen und in die Webseite eingefügt werden können. Der Nachteil dieser Bilder ist, dass Google sie kennt, da sie auf vielen Webseiten zu finden sind. Stockfotos werden so gut wie nicht in der Bildersuche gezeigt.

Damit ein Bild in der Bildersuche von Google angezeigt wird, sollte eine entsprechende Bildbeschreibung eingefügt und das Bild in einem passenden Kontext angezeigt werden. Das Bild sollte auch einen verständlichen Namen bekommen. Wenn das Bild 123.jpg heißt, weiß Google nicht, was das Bild zeigt. Besser ist ein Dateiname wie Bosch-123-XY-Akku-Rasenmäher.jpg. Die Zahl der Besucher, die über die Google-Bildersuche auf eine Webseite geführt werden, wird häufig unterschätzt. Die Google Snippets werden ebenfalls von vielen Websitebetreibern unterschätzt und sträflich vernachlässigt.

Was sind Google Snippets?

Google Snippets sind das, was Suchmaschine Nutzer auf der Suchergebnisseite für jede Webseite angezeigt bekommen. Die Snippets bestehen aus einer “title-tag” genannten Überschrift. Das ist der Groß und Blau geschriebene Teil des Textes. Darunter steht die sogenannte “description”, eine Beschreibung, die weitere Informationen enthält.

Warum sind Google Snippets wichtig für die SEO?

Google Snippets sind das erste, was Suchmaschinennutzer von einer Webseite zu sehen bekommen. Sie enthalten wichtige Informationen darüber, was den Besucher auf der Webseite erwartet, wenn er auf das Suchergebnis klickt. Der Inhalt entscheidet darüber, ob das Suchergebnis angeklickt wird oder nicht. Aus diesem Grund sind Snippets ein sehr wichtiger Teil der SEO. 

Website-Betreiber können selbst bestimmen, welche Informationen die Snippets enthalten. Erfolgt keine Festlegung, wählt Google nach eigenem Ermessen die Inhalte aus und präsentiert sie den Suchmaschinennutzern. Empfehlenswert ist es auf jeden Fall, Snippets selbst zu erstellen. Wichtig dabei ist, dass beide Teile, sowohl title-tag wie auch die description das Hauptkeyword enthalten. Beispielsweise könnte das title-tag so aussehen: “Bosch 123 XY Akku-Rasenmäher günstig kaufen bei mäherheld.de”. 

Der beschreibende Text enthält dann weitere Informationen zum Produkt oder der Dienstleitung. Die Zeichenzahl für das Snippet ist jedoch begrenzt. Aber auch hierfür gibt es beispielsweise auf der Sistrix Webseite ein Tool, mit dem getestet werden kann, ob der Text ganz angezeigt wird. Die Formulierung sollte möglichst ansprechend sein und Suchmaschinennutzer zu einem Klick animieren. Natürlich muss auch der Inhalt des Snippets mit dem übereinstimmen, was die Besucher der Seite anschließend sehen werden.

Die bisher geschilderten OnPage SEO Maßnahmen gelten für alle Webseiten. Bei der SEO mobiler Webseiten müssen noch ein paar weitere Punkte beachtet werden. Grund hierfür ist Googles Mobile first Index.

Was bedeutet Mobile first für die SEO?

Mobile first oder Mobile first Index von Google bedeutet, das in den Suchergebnissen der Suchmaschine Webseiten bevorzugt werden, die für mobile Endgeräte wie Smartphone oder Tablet optimiert sind. Der Google Suchalgorithmus wurde bereits 2015 dahingehend geändert, dass die Desktop-Versionen von Webseiten nur noch dann in den Suchergebnissen berücksichtigt werden, wenn für sie keine mobile Version zur Verfügung steht. 

Praktisch alle Webseiten nutzen heute das sogenannte Responsive Design, um auf möglichst vielen mobilen Geräten optimal genutzt werden zu können. Responsive Design bedeutet, dass die Webseite auf die Displaygröße und -auflösung des Endgerätes reagiert. Das heißt, der Browser des Users lädt die Version der Seite, die für das verwendete Smartphone oder Tablet optimal ist. Wenn Sie Ihre Webseite mit einem Content-Management-System wie WordPress, Joomla, Drupal oder TYPO3 erstellen, sind Sie in der Regel auf der sicheren Seite. Die aktuellen Website-Vorlagen für diese CMS sind im Responsive Design erstellt und somit weitestgehend für die mobile Darstellung optimiert. 

Ein Punkt bei der mobilen Suchmaschinen-Optimierung, den Sie im Rahmen der SEO beeinflussen können, ist jedoch die Ladezeit einer Webseite. Mobile Internetnutzer sind in der Regel sehr ungeduldig. Ist die Seite nicht nach zwei bis drei Sekunden auf dem Smartphone sichtbar, wechseln Sie zur nächsten Seite. Ein wichtiger Faktor für die Ladezeit sind die Bilder auf einer Webseite.
Die auf einer Webseite verwendeten Bilder sollten eine möglichst geringe Dateigröße haben, damit sie auch über langsame Mobilfunkverbindungen schnell geladen werden können. Kleine Dateigrößen werden durch eine Komprimierung der Bilder erreicht. Eine weitere SEO Maßnahme für mobile Webseiten nutzt ein altes, above the fold genanntes Designprinzip.

Was bedeutet above the fold bei Websites?

Der Begriff above the fold wurde ursprünglich für den Zeitungsdruck verwendet. Große Tageszeitungen werden einmal quer gefaltet, damit, wenn sie am Kiosk ausliegen, potenzielle Käufer mit einem Blick die Schlagzeile der Titelseite und oft auch noch ein Bild sehen können. Übertragen auf mobile Webseiten bezeichnet above the fold den Inhalt der Webseite, den Besucher sehen können, ohne auf der Seite nach unten zu scrollen. Besucher können zunächst diesen Inhalt betrachten, während im Hintergrund weitere Daten geladen werden. Diese Technik erfordert jedoch einige Kenntnisse im Webdesign und bei der Website-Programmierung. Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Optimierung mobilee Webseiten ist die Voice Search genannte Sprachsuche von Google

Warum ist die Voice Search Optimierung wichtig für mobile Webseiten?

Die Sprachsuche wird von immer mehr mobilen Internetnutzer verwendet. Der Grund hierfür ist einfach. Eine Sprachsuche ist schneller und bequemer, als eine Suchanfrage über die unpraktische kleine Tastatur eines Smartphones einzugeben. Für die SEO ist wichtig, dass für die Sprachsuche in der Regel ganze Sätze so eingegeben werden, wie man eine Frage an einen anderen Menschen stellt. Zum Beispiel: “Suche Fahrradhändler in meiner Nähe” oder “Wo ist das nächste italienische Restaurant”. Aber auch Fragen wie: “Was kostet eine Suchmaschinen-Optimierung” werden häufig gestellt. Die Sprachsuche ist insbesondere für die lokale Optimierung einer Webseite von Bedeutung. Auf der Webseite werden dazu die möglicherweise von Suchmaschinen Nutzer gestellten Fragen beispielsweise als Überschriften eingefügt. Google erkennt diese Überschriften und liest die dazugehörigen Informationen aus, die dann in den Suchergebnissen präsentiert werden.

Neben diesen wichtigen Maßnahmen für die OnPage SEO beinhaltet eine vollständige und nachhaltige SEO Maßnahmen, mit denen wichtige für Google relevante Faktoren außerhalb der Webseite optimiert werden. 

Welche Bedeutung haben Social Media für die SEO?

Auf den ersten Blick leuchtet es kaum ein, dass Social Media wie Facebook, Twitter & Co eine Bedeutung für die SEO einer Webseite haben. Die Effekte sollten Sie jedoch nicht unterschätzen. Grund hierfür ist, dass Social Media Nutzer gerne interessante Inhalte, die sie auf Webseiten gefunden haben, in ihrer Community teilen und darüber sprechen. Einerseits machen sie damit kostenlose Werbung für Ihre Website – wenn ihnen der Inhalt gefällt – andererseits registriert Google diese Erwähnungen einer Webseite in den sozialen Medien und nutzt sie für die Bewertung einer Webseite. Je öfter über eine Website in den Social Media gesprochen wird, und die Inhalte geteilt werden, umso positiver ist der Effekt auf das Ranking in den SERPs bei Google. Daher sollten Sie alle Ihre wichtigen Inhalte ganz oder teilweise für die Besucher Ihrer Seite leicht teilbar machen. Die Social Media Buttons sollten Sie auf Ihrer Seite gut sichtbar einfügen.

Wann sehe bei der SEO erste Ergebnisse?

Um es vorwegzunehmen, es dauert eine ganze Weile, bis erste Ergebnisse der SEO sichtbar werden. Wie lange es dauert, ist von mehreren Faktoren abhängig. Ausschlaggebend ist vor allem, ob die Webseite bereits längere Zeit online ist oder ob es sich um eine ganz neue Webseite handelt. Länger existierende Webseiten verfügen meist schon über ein Backlink-Profil und sind somit für Google keine Unbekannten, zumindest, was die Reputation betrifft. Dennoch dauert es auch bei etablierten Webseiten mindestens etwa 3 Monate, bis die SEO Wirkung zeigt. Bei neuen Webseiten sollten Sie mit etwa 9 Monaten bis zu einem Jahr rechnen, ehe erste Erfolge sichtbar werden. Es gibt jedoch eine Möglichkeit, mit der Sie diesen langwierigen Prozess zumindest in Grenzen beschleunigen und unabhängig vom Ranking mehr Besucher anlocken können.

SEA als Ergänzung der SEO

SEA ist die Abkürzung für “Search Engine Advertising” und bezeichnet bezahlte Werbeanzeigen, die Sie auf Google schalten können. Mit Google Ads kann die Zielgruppe exakt angesprochen und mehr Besucher auf die Webseite geleitet werden. Für jeden Klick eines Users auf eine Werbeanzeige erhält Google einen bestimmten Betrag, der sich unter anderem nach der Beliebtheit des verwendeten Keywords richtet. Der Vorteil von Google Ads ist nicht nur die zielgenaue Ansprache des Publikums. Durch die steigende Besucherzahl kann Google weitere Informationen für die Bewertung der Webseite sammeln und bei der Berechnung des Rankings berücksichtigen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie den Erfolg der Werbeanzeigen sehr exakt messen und daraus Rückschlüsse zu den auf der Webseite verwendeten Keywords ableiten können.

Wie finde ich eine gute SEO Agentur?

Eine gute SEO Agentur ist in aller Regel auch eine seriöse SEO Agentur. Wenn Sie einen Satz lesen wie: “Wir bringen Ihre Webseite innerhalb von 4 Wochen für nur 1000 Franken garantiert unter die Top 3 bei Google”, sollten Sie einen weiten Bogen um diese Agentur machen. Keine seriöse SEO Agentur würde ein solches Versprechen abgeben. Eine seriöse und gute  SEO Agentur erkennen Sie daran, dass Sie zunächst ausführlich beraten werden. Die Agenturmitarbeiter schauen sich Ihr Projekt von allen Seiten genau an. Diese Analyse ist Grundlage für eine ausgefeilte SEO-Strategie und ein detailliertes Angebot.

In der Regel sind zahlreiche Referenzen ebenfalls ein Merkmal einer guten und erfolgreichen SEO Agentur. Wenn auf der Webseite der Agentur kaum Referenzen angegeben werden, heißt das nicht, dass es keine gibt. Manche Unternehmen möchten nicht, dass sie als Referenz genannt werden. Hier schadet Nachfragen nicht. Normalerweise ist eine langjährige Tätigkeit ebenfalls ein positives Kriterium bei der Auswahl einer SEO Agentur. Wer lange Jahre am Markt tätig ist, hat in der Regel vieles richtig gemacht. Dennoch können auch junge Agenturen eine sehr gute Leistung erbringen. Oft handelt es hierbei um erfahrene SEOs, die jahrelang in einer anderen Agentur als Angestellte gearbeitet haben.

Die SEO einer Webseite ist auch im Jahr 2020 keine einmalige Aktion. Um nachhaltig ein besseres Ranking in den Google Suchergebnissen zu erzielen, sollten Sie die SEO als einen kontinuierlichen Prozess ansehen. Für nachhaltige Ergebnisse ist eine regelmäßige Überprüfung und gegebenenfalls Nachjustierung der durchgeführten Maßnahmen erforderlich. Google verändert immer wieder seinen Suchalgorithmus, gewichtet Rankingfaktoren neu und bewertet Webseiten nach anderen Kriterien. Hinzu kommt, dass sich die Ansprüche und das Verhalten der Suchmaschinen Nutzer im Laufe der Zeit ebenfalls geändert. Diesen Veränderungen trägt eine professionelle SEO in 2020 Rechnung und führt so langfristig zu einem besseren Ranking.